Diagnostik und Begutachtung psychischer Traumafolgestörungen erfordern eine profunde fachliche Erfahrung, da eine Vielfalt von Störungsbildern und auch Einflussfaktoren zu berücksichtigen ist, insbesondere auch für die gutachterliche Einschätzung kausaler Beziehungen zwischen Ereignis und psychischen Folgen. Die Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung ist aktuell im Wandel, es zeichnet sich in der neuen ICD-11-Klassifikation ein Prozess der Differenzierung ab, unter anderem wird eine Erweiterung um das Konstrukt der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung vorgenommen. Prävention und Therapie von Traumafolgestörungen sind möglich und evidenzbasiert wirksam. Dabei kommen vor allem Methoden der Verhaltenstherapie zum Einsatz. Von besonderer Bedeutung, insbesondere für Einsatzkräfte, ist der Abbau von Stigmatisierungsängsten durch gesellschaftliche Aufklärung, um lange Latenzzeiten zwischen Ereignis und Therapiebeginn zu vermindern. Die Bundeswehr verfügt über ein differenziertes Versorgungssystem für aktive und auch ehemalige Soldatinnen und Soldaten. Erster versorgungsrechtlicher Ansprechpartner für beide Gruppen ist der Sozialdienst der Bundeswehr.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1864-8029.2026.03.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1864-8029 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-03-03 |
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